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Mülheimer NVP-Grobkonzept: Gute Ansätze, aber viele offene Fragen

Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht die vom Gutachter für den Nahverkehrsplan im Grobkonzept verfolgte Linie, das meterspurige Straßenbahnnetz weitgehend zu erhalten, als richtigen Ansatz für die weiteren Planungen an. Ebenso stimme man darin überein, dass der Fahrzeugpark dringend modernisiert und auf größere Fahrzeuge, natürlich in Niederflurtechnik, umgestellt werden müsse. Dabei könne in einzelnen Bereichen eine behutsame Veränderung des Busnetzes der Straßenbahn mehr Kunden zuführen statt sie parallel zur Bahn mit dem Bus zu befördern. Voraussetzung dafür seien allerdings attraktive, barrierefreie und vom Straßenverkehr unabhängige Umsteigeanlagen, die bislang in Mülheim weitgehend fehlten. Wichtig sei, dass die Erschließungsdichte durch das Busnetz auch im Hinblick auf den demografischen Wandel erhalten bleibe und die Verbindungen in die Nachbarstädte verbessert würden, z. B. durch die Durchbindung der Ersatzlinie für die 110 nach Styrum nach Alt-Oberhausen.

Ebenso habe PRO BAHN große Bedenken bei der angedachten Taktreduzierung im Straßenbahnnetz. Der 15-Minuten-Takt passe nicht zum Taktraster bei der S-Bahn oder in den Nachbarstädten Essen und Oberhausen, die Folgen für die Takte der Buslinien blieben unklar. Die so erhoffte weitere Reduzierung des Defizits sei sinnvoller zu erreichen, indem die MVG ihre Betriebsleistungen zu ähnlichen Kosten wie vergleichbare Betriebe erbringe. Bislang sei die MVG u. a. aufgrund hoher Overheadkosten nach den meisten Kennziffern der teuerste Betrieb im VRR. Ziel müsse sein, das heutige Niveau der Fahrgastzahlen beizubehalten, Rückgänge in einzelnen Bereichen müssten durch Zuwächse an anderer Stelle, auch durch neue Angebote, kompensiert werden.

Bestätigt sieht sich PRO BAHN beim Thema Straßenbahn nach Saarn. Der Gutachter weise darauf hin, dass nur durch eine Führung zur Saarner Kuppe ein deutlich reduzierter paralleler Busverkehr möglich sei, was die Wirtschaftlichkeit dieses Projektes sicherstelle.


 

Lothar Ebbers
PRO BAHN Ruhr
- Pressesprecher -
Tel. 0208 - 6351916
Mobil 0176 - 78160592
E-Mail: ebbers@probahn-ruhr.de
Veröffentlicht am 27.11.2012 | 1.931 Klicks

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