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PRO BAHN NRW fordert: „Kein Rückbau wertvoller Infrastruktur auf der Oberen Ruhrtalbahn“
Fahrgastverband lobt Bestrebungen des Zweckverbands NWL und der Stadt Arnsberg für zweigleisigen Infrastrukturerhalt
Auf der Oberen Ruhrtalbahn Hagen/Dortmund – Arnsberg – Warburg plant die DB Netz AG im Zuge von Tunnelsanierungen einige Teilbereiche eingleisig zurückzubauen. Diese Rückbaumaßnahmen würden Kapazität und Leistungsfähigkeit dieser Strecke deutlich beeinträchtigen. Der Fahrgastverband PRO BAHN NRW unterstützt daher die Bestrebungen des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der Stadt Arnsberg gegen die Rückbaumaßnahmen der DB Netz AG. PRO BAHN lobt in diesem Zusammenhang das „couragierte, generationenverantwortliche und zukunftsorientierte“ Handeln von Aufgabenträger und Lokalpolitik, die sich gegen die Rückbaumaßnahmen stark machen.
Zweckverband und Stadt fürchten um die Leistungsfähigkeit ihrer Bahnstrecke – PRO BAHN teilt diese Sorgen

Es ist seit einiger Zeit traurige Gewohnheit geworden, dass die DB Netz AG vielerorts die Schieneninfrastruktur auf das für den aktuellen Fahrplan notwendige Minimum zurückbaut. Durch diese nicht mehr zu steigernde Kurzsichtigkeit wird auf vielen Strecken ein einmal beschlossener Fahrplan faktisch in Beton gegossen, da fehlende bzw. zurück gebaute Streckeninfrastruktur gar keinen anderen Fahrplan mehr zulässt. Spätere Fahrplananpassungen, z.B. im Zuge einer Anpassung des ITF-Systems in NRW werden damit unmöglich gemacht. Das gleiche gilt bei Verspätungen, Betriebsstörungen oder Baustellenverkehren. Auch hier kann nicht mehr flexibel auf kurzfristig notwendige Änderungen reagiert werden.

Die DB Netz AG plant nun, um im Zuge von Sanierungsarbeiten Kosten zu sparen, im Falle der Oberen Ruhrtalbahn, den Elleringhausener Tunnel, den Glösinger Tunnel, den Freienohler Tunnel sowie den Streckenabschnitt zwischen den beiden letztgenannten Tunneln eingleisig zurückzubauen.

Damit verstoßen die Planungen der DB ganz offen gegen die landespolitische Vorgabe, Engpässe im Streckennetz in NRW, wie eingleisige Abschnitte zu beseitigen. Nach der eingleisigen Tunnelsanierung ergäbe sich für den Abschnitt Fröndenberg – Bestwig eine deutliche Kapazitätsminderung.

DB Netz AG untergräbt Optimierungskonzept für die Obere Ruhrtalbahn

Aktuell wurde vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) das Vergabeverfahren für das Sauerlandnetz (RE 17, RE 57, RB 52, RB 53, RB 54 und RB 43) gestartet. Dieses stellt an das zukünftig diese Leistungen betreibende Verkehrsunternehmen im Vergleich zu heute erhöhte Anforderungen im Bedienungskonzept: So soll durch eine Beschleunigung der Linie RE 17 in Schwerte wieder ein Übereckanschluss nach Hamm und Münster realisiert werden. Ebenfalls beschleunigt werden soll die Linie RE 57. Ferner sollen in Fröndenberg die Anschlüsse der Hönnetalbahn (aus Richtung Neuenrade – Menden) derart optimiert werden, dass gegenüber vom heutigen Zustand eine um 20 Minuten schnellere Verbindung von/nach Dortmund ermöglicht wird.

PRO BAHN hat nun große Sorge, dass die Betriebsqualität und Zuverlässigkeit der Bahnstrecke durch die von der DB Netz AG geplanten eingleisigen Zwangspunkte leiden würde und sich negativ auf die guten konzeptionellen Ansätze auswirkt. Daher wäre eine zweigleisige Sanierung der Tunnel auch für PRO BAHN von großer Bedeutung.

Ansprechpartner

Michael Bienick
Gendorfer Str. 11
41836 Hückelhoven-Ratheim

Tel. +49 (0) 2433 51216
Mobil: +49 (0) 177 1957792

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Veröffentlicht am 26.11.2012 | 4.912 Klicks

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