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Mönchengladbach, Oberhausen, Aachen und Krefeld - Schlusslichter im Mobilitätsbereich
Schlechte Werte für den Umweltverbund aus ÖPNV, Rad & Fuß bei der Verkehrsmittelwahl (Modal Split)
Übereinstimmend berichten die Westdeutsche Zeitung und auch die Rheinische Post von schlechten Werten im Modal Split (Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel) für die Nutzung des Umweltverbunds (ÖPNV, Rad, Fuß) in den Städten Mönchnegladbach, Oberhausen, Krefeld und Aachen. Beide Zeitungen berufen sich in Ihrer Berichterstattung auf Haushaltsbefragungen zum Mobiltätsverhalten der BürgerInnen.
So läge es - nach der Westdeutschen Zeitung - in jenen Städten "nicht im Trend", sich mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds (Fuß, Rad, Bus und Bahn) fortzubewegen. Die Rheinsiche Post schließt aus der neuen Untersuchung der Stadt Mönchengladbach zum dortigen Verkehrsverhalten, Mönchengladbach sei eine "Autofahrerstadt": "In keiner anderen vergleichbaren Großstadt sind so viele Menschen mit dem Pkw unterwegs, nirgendwo ist der Anteil der Fußgänger und Radfahrer so gering." 
Während sich der PKW-Verkehr einer hohen Nutzung (62 Prozent) erfreue, würden Bus, Bahn, Fahrrad und die eigenen Füße vergleichsweise wenig genutzt (38 Prozent). Damit - so die Westdeutsche Zeitung - stünde die Stadt Mönchengladbach "im Vergleich zu anderen Städten ähnlicher Größe an der Spitze mit ihren Pkw-liebenden Einwohnern."

In der Mönchengladbacher Studie, innerhalb derer 10.000 BürgerInnen befragt wurden, wurde auch in Bezug auf die Qualität des ÖPNV deutliche Schwachpunkte identifiziert, wie geringe Taktdichten oder ein nicht vorhandenes Angebot in den Abendstunden. Ebenfalls kritisch sahen die BürgerInnen die Kosten der Fahrscheine.
Der Mönchengladbacher SPD-Sprecher Thomas Fegers wird in der Rheinischen Post mit den Worten zitiert: "Wir müssen eine Trendwende einleiten. Die Botschaft kann nicht lauten, dass wir mehr Straßen bauen."

Probleme auch in Oberhausen, Aachen und Krefeld

Die Wetsdeutsche Zeitung stellt fest, dass Mönchengladbach den "ersten Platz im Vergleich mit anderen deutschen Städten mit 200 000 bis 300 000 Einwohnern" belege.
So setzen in Mönchengladbach 62 Prozent der Menschen, auf den Individualverkehr, in Oberhausen 56 Prozent und Krefeld sowie Aachen 51 Prozent auf den motorisierten Individualverkehr. Mit entsprechenden Negativ-Auswirkungen, auf Luft-, Lebens- und Umweltqualität sowie Urbanität der Städte.
Die Westdeutsche Zeitung fasst vor diesem Hintergrund zusammen, dass Mönchengladbach sich gegen den allgemeinen Trend entwickle, während andere Städte einen Zuwachs im Bereich des ÖPNV, Fuß- und Radverkehrs erlebten, würde in Mönchengladbach der Autoverkehr weiter zunehmen.

Auch PRO BAHN sieht diesbezüglich dringenden Handlungsbedarf.

Bildquelle: Magnus Manske (veröffentlicht unter GNU-Lizenzfür freie Dokumentation)
Veröffentlicht am 26.06.2012 | 7.094 Klicks

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