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Deutsche Bahn: Planungen werden weiter vorangetrieben
Deutsche Bahn reicht Unterlagen für vierten Planfeststellungsabschnitt zwischen Voerde und Dinslaken beim Eisenbahn-Bundesamt ein
Wie die Deutsche Bahn bekannt gab, wurde mit dem 4,7 Kilometer langen Abschnitt 1.4 den vierten von insgesamt zwölf Abschnitten für das Planfeststellungsverfahren der Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in Essen eingereicht. 
Der Planfeststellungsabschnitt 1.4 umfasst den dreigleisigen Ausbau auf dem Streckenabschnitt von der Stadtgrenze Voerde zu Dinslaken bis kurz hinter den heutigen Bahnübergang Grenzstraße. Neben dem Ausbau auf drei Gleise ist vorgesehen die heute noch vorhandenen Bahnübergänge zurück zubauen. Darüber hinaus sind durch die DB AG umfangreiche Schall- und Erschütterungsschutzmaßnahmen gemäß den Vorgaben des Gesetzgebers geplant.

Im Einzelnen wird für den Bahnübergang Grenzstraße eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer unter der Bahnstrecke (Eisenbahnüberführung) errichtet. Die bereits vorhandenen Eisenbahnüberführungen Prinzenstraße, Steinstraße, Bahnhofstraße, Rönskenstraße, Hammweg und am Holthauser Bach werden für das dritte Gleis erweitert. Der Bahnübergang Schwanenstraße wird ohne Ersatz aufgehoben. Für den Rückbau des Bahnübergangs Rahmstraße und seine Ersatzmaßnahmen liegt bereits ein Planfeststellungsbeschluss vor.

Nach Prüfung der Planungen der Bahn übergibt das EBA die Unterlagen an die Bezirksregierung Düsseldorf zur späteren Offenlage in den betroffenen Kommunen. Im Rahmen dieser Offenlage können sich alle Betroffenen über die Planung informieren und Anregungen einbringen. Bevor die Planungen zur Einsichtnahme in den Kommunen offengelegt werden informiert die Bahn im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Planungen.

Die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen ist Teil eines deutschen und europäischen Ausbaukonzeptes auf der Achse Rotterdam-Genua. Insbesondere aus den niederländischen und belgischen Nordseehäfen wird für die kommenden Jahre mit einem erheblichen Verkehrswachstum auf der Schiene gerechnet. Mit einem neuen dritten Gleis können eine stärkere Entmischung langsamer und schneller Verkehre zwischen Emmerich und Oberhausen ermöglicht und damit auch die Kapazitäten ausgeweitet werden; mehr Verkehr auf der Schiene wird so möglich. Zudem kann mit einer Steigerung der Flexibilität in der Streckenbelegung auch die Qualität des Schienenpersonennahverkehrs verbessert werden.

Die regionale Wirtschaft geht davon aus, dass Investitionen in die Infrastruktur die Wirtschaftskraft der Region Niederrhein aufgrund ihrer Verteilerfunktion für die aus den Seehäfen kommenden Verkehre deutlich stärken werden.

Quelle: Deutsche Bahn
Veröffentlicht am 28.11.2011 | 4.996 Klicks

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