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PRO BAHN: Preiserhöhungen der DB unangemessen
Fahrgastverband fordert "mehr Phantasie bei der Angebotspalette"
"Auch wenn in den vergangenen zwei Jahren sowohl die Energiepreise als auch die Personalkosten für die DB AG gestiegen sind, können wir Fahrgäste die diesjährige Preisrunde kaum nachvollziehen," kommentiert Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN die neuerliche Preisrunde der Deutschen Bahn (DB).
Da nicht nur die Produktionskosten, sondern auch die Fahrgastzahlen gestiegen sind – und damit auch die Einnahmen – sieht Naumann keinen ausreichenden Grund für nahezu 4% höhere Preise im Fernverkehr: "Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Qualität im Fernverkehr der DB AG längst nicht auf dem Niveau ist, wie wir Fahrgäste es wünschen. So gibt es immer wieder defekte Toiletten, ausgefallene Speisewagen, dazu beim IC-Verkehr fehlende – weil defekte – Wagen." Auch sei die Verspätungslage noch weit von den gewünschten 95% entfernt.

Fahrgäste würden es begrüßen, wenn die DB AG durch gezielte Angebote mehr Fahrgäste anlocken würde anstatt einfach nur die Preise zu erhöhen. "3,9 % mehr Fahrgäste sind besser als 3,9 % höhere Preise", sagt Naumann. Gerade bei steigenden Spritpreisen warten viele potentielle Kunden auf ein gezieltes Angebot.

Die Erhöhung der Gebühr für eine Sitzplatzreservierung ist nach Auffassung des Fahrgastverbands ebenfalls unangemessen. Für viele gehört ein Sitzplatz zu einer Bahnreise einfach dazu, so dass man diesen einfach nicht unnötig teuer machen darf. Insbesondere, wenn der Reisende zweimal umsteigen muss, wird er besonders zur Kasse gebeten, weil er dann sogar die doppelte Gebühr (8 Euro) zahlen muss. Dagegen steht die nachvollziehbare Argumentation der DB AG, dass man durch die Höhe des Preises auch „vorsorgliche“ Buchungen für mehrere Züge an einem Tag verhindern will. "Eine fahrgast- und kundenfreundliche Lösung sieht aber anders aus," so Naumann weiter.

Auf der anderen Seite lässt die DB AG das Potential der Freizeitverkehre mit Komplettangeboten für einen Tag eher links liegen, obwohl hier die Bahn doch gegenüber dem Auto den großen Vorteil hat, eine flexible Rückfahrt anbieten zu können.

Rückfragen bitte an
Karl-Peter Naumann (Bundesvorsitzender),
Tel.: 0172 - 267 37 84, E-Mail: k.naumann@pro-bahn.de
v.i.S.d.P.: Karl-Peter Naumann
Veröffentlicht am 14.10.2011 | 9.817 Klicks

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