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NRW und DB gehen gemeinsam gegen Farbschmierereien an Bahnhöfen vor
Neues Programm für dauerhaften Graffiti-Schutz auch in den kommenden Jahren
Das Land NRW und die Deutsche Bahn setzen ihr Engagement gegen Beschädigungen und Verunreinigungen an Bahnhöfen und Haltepunk­ten durch Graffiti fort. Am Bahnhof Troisdorf stellten heute der Parla­mentarische Staatssekretär für Verkehr, Horst Becker, und der Kon­zernbevollmächtigte der Bahn für NRW, Reiner Latsch, den weiteren Fahrplan im Kampf gegen Farbschmierereien vor.
Das Programm für die kommenden Jahre baut auf den erfolgreichen Maßnahmen des Vorjah­res auf. Inzwischen wurden bereits die 100 am stärksten betroffenen Stationen gereinigt und mit Präventionsschutz versehen. Insgesamt gibt es in NRW 695 Bahnhöfe und Haltepunkte.

"Die gemeinsame Anti-Graffiti-Aktion von Deutscher Bahn AG und dem Land Nordrhein-Westfalen hat sich sehr bewährt und wird fortgesetzt", betonte Staatssekretär Becker. "Sie macht Sinn, weil sie in ein Gesamt­paket von Maßnahmen eingebettet ist. Dazu gehören unter anderem die Modernisierung von Bahnhöfen, Video- und Notrufanlagen oder auch die erfolgreiche Kampagne "Mehr Zivilcourage in Bus und Bahn - Misch Dich ein: Wähl 110!". Kreativität von Menschen ist wichtig, aber bitte nicht auf öffentlichen Flächen und nicht zu Lasten anderer. Fahrgäste haben Anspruch auf saubere, helle und sichere Haltestellen", sagte Becker.

Der DB-Konzernbevollmächtigter Reiner Latsch hob hervor: "Das zu­rückliegende Jahr war ein echter Erfolg im gemeinsamen Kampf von Land und DB gegen Graffiti-Verunreinigungen. Wenige Tage nach der Meldung einer Farb-Attacke wird diese leichter als bislang entfernt. Da­mit nehmen wir den Farbschmierern ihr Erfolgserlebnis. Ich freue mich auf die Fortführung der gemeinsamen Aktion!"

Das neue Konzept baut auf diese Erfolge auf und sieht vor, dass alle gefährdeten Objekte im Rahmen von Präventionsmaßnahmen zunächst  mit einer Anti-Graffiti-Schutzschicht ausgerüstet werden, so dass sie rascher von den Schmierereien befreit werden können. Besonders Hin­weisschilder und Einrichtungen der Kundeninformation sollen so vor Graffitivandalismus geschützt werden. Daneben werden alle Ver­schmutzungen von der Bahn dokumentiert, um Ansprüche auf Scha­densersatz geltend machen zu können.

Quelle: Landesregierung NRW
Veröffentlicht am 06.10.2011 | 8.324 Klicks

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