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Verbesserungen im Regionalexpress-Angebot in NRW
RE 1 verkehrt durchgängig mit sechs Wagen
Die Deutsche Bahn gab jetzt begann, die angekündigten Verbesserungen im Regional-Express-Angebot umzusetzen. Die Fahrgäste auf der RE-Linie 1 profitieren ab sofort. Jeder Umlauf des „NRW-Express“ ist jetzt mit sechs Doppelstockwagen statt wie bisher mit fünf, unterwegs. Damit ist das Sitzplatzangebot pro Zug auf dieser Linie von vormals 602 auf nun 735 gestiegen.
Die Umstellung des Fahrzeugparks auf der RE-Linie 11 zwischen Mönchengladbach und Hamm ist abgeschlossen. Die letzten Doppelstockwagen verließen die Linie. Zwar haben die modernisierte Triebwagen des Typs „ET 425 +“ ein neuwertigem Erscheinungsbild erhalten, aber vom neuem Komfort, wie die Deutsche Bahn es nennt, kann wohl nicht wirklich die Rede sein. Die Triebwagen wurden zwar einem Redesign unterzogen und bieten neben technischen Optimierungen eine neuwertige Qualität in Sachen Ausstattung und Sitzkomfort, aber auch nur im Vergleich der ersten Generation des Triebwagens „ET 425“, welche auf vielen Regionalbahn-Linien in NRW im Einsatz sind. Die Geräuschentwicklung von der Antriebselektronik und Fahrmotoren ist geblieben, warum auch diese Triebwagengeneration auch den Spitznamen „Quietschie“ von vielen Fahrgästen erhalten hat, stell nach unserer Ansicht eine Komfortverschlechterung dar, wenn die neuen Triebwagen mit den vorher eingesetzten Doppelstockwagen vergleicht.

RE 5 „Rhein-Express“

Auch die Fahrgäste der Regional-Linie RE 5 von Emmerich nach Koblenz profitieren von zusätzlichen Kapazitäten. Seit Mitte August erfolgt auch hier die Umstellung auf sechs statt vormals fünf Doppelstockwagen. Die Umstellung soll sukzessive und fristgerecht bis zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres erfolgt sein.

„Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass der Schienenverkehr als umweltfreundliche und schnelle Alternative ausgebaut wird. Dafür müssen alle gemeinsam für mehr Attraktivität und Qualität arbeiten“, sagt Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr in NRW. „Mit Umsetzung dieser Maßnahmen haben Land, Aufgabenträger und Bahn bereits einen spürbaren und notwendigen Schritt zu mehr Qualität im Nahverkehr getan“, betont Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH. „Diesen Weg gilt es nun gemeinsam und konsequent fortzusetzen.“

Ende vergangenen Jahres haben Land, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen in NRW das neue RE-Konzept gemeinsam auf den Weg gebracht. Es sorgt für neue Direktverbindungen, höhere Sitzplatzkapazitäten, kürzere Reisezeiten sowie Taktverdichtungen auf zentralen Verkehrsachsen. Die Maßnahmen des RE-Konzepts werden sukzessive umgesetzt.

Im ersten Schritt wurden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 folgende neue Linienführungen umgesetzt:
  • RE 1 (Aachen – Paderborn statt vormals Aachen – Hamm)
  • RE 2 (Düsseldorf – Münster statt vormals Mönchengladbach – Münster) sowie
  • RE 11 (Mönchengladbach – Hamm statt vormals Düsseldorf – Paderborn)

Zudem steigert seit Dezember bereits ein zusätzlicher fünfter Doppelstockwagen das Platzangebot auf der RE-Linie 2 zwischen Münster und der Landeshauptstadt Düsseldorf. Durch die Umstellungen stehen den Fahrgästen auf den RE-Linien zwischen dem Ruhrgebiet und Düsseldorf durch diese Neuerungen nun drei Verbindungen pro Stunde zur Verfügung. Im Hauptkorridor zwischen Hamm und Duisburg sowie zwischen Essen und Düsseldorf ist so ein annähernder 20-Minuten-Takt realisiert worden.

Veröffentlicht am 10.09.2011 | 12.516 Klicks

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