Bundesverband |  Landesverband NRW |  Impressum
Logo Fahrgastverband

Regionalverband Ruhr

Navigationsstrich PRO BAHN  Navigationspfeil Aktuelles  Navigationsstrich Ruhrschiene  Navigationsstrich NRW-Grundsatzprogramm  Navigationsstrich Rhein-Ruhr-Express  Navigationsstrich Downloads 
Navigationsstrich Aktuelles  | Archiv 
VRR-Tarifreform am 1.Januar 2012
In sechs Monaten ist es soweit!
In der letzten Niederrhein-Info hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Der VRR publizierte falsche Grafiken über den Zuschnitt der neuen VRR-Tarifgebiete. Auf mündliche Nachfrage wurde uns diese Falschinfo, dass die VRR-Tarifgebiete Goch/Weeze, Geldern/Issum, Neukirchen-Vluyn und Voerde/Dinslaken zurückgenommen wurden, auch bestätigt.
Daraufhin haben wir diese Informationen in der vergangenen Ausgabe dann auch publiziert. Daher möchten wir an dieser Stelle richtig stellen, dass die oben genannten Tarifgebiete wie ursprünglich geplant, ab 1. Januar 2012 Gültigkeit haben werden.

Extreme Preissprünge werden dadurch doch abgefedert

Daher werden der linken Rheinseite die Preissprünge abgemildert. Eine Fahrt von Kleve nach Kevelaer wäre dann noch die Preisstufe B statt C (heute Preisstufe 3) und von Kleve nach Geldern wäre es dann die Preisstufe C statt D (ebenfalls heute Preisstufe 3). Auf der anderen Rheinseite wird daher noch die Relation Wesel – Oberhausen ebenfalls noch die Preisstufe B statt C (heute NRW-Tarif) und Wesel – Duisburg Preisstufe C statt D (ebenfalls heute NRW-Tarif).

Preisstufe D nur in Nord oder Süd gültig

Die Preisstufe D wird es nur als Tarifraum Nord oder Süd geben. Die Möglichkeit analog zur Auswahl bei den Preisstufen B und C sich auf Zentraltarifgebiete festzulegen, wird es bei der Preisstufe D nicht geben. Dadurch kommen Sprünge von Preisstufe C direkt auf Preisstufe E zu Stande. Das betrifft vor allem die Pendler in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Wenn von Wesel nach Duisburg noch die Preisstufe C gilt, dann gilt bis nach Düsseldorf bereits die Preisstufe E, da Düsseldorf nicht mehr im Überlappungsbereich liegt und nur dem Tarifraum D Süd zugeteilt ist.
Ticket 2000 für den einen oder anderen eine Alternative

Gerade für Gelegenheitsfahrer, die kein Ticket für die Fahrt zur Arbeitsstelle benötigen, ist das Ticket 2000 9-Uhr vielleicht eine Alternative. Das Ticket kostet im Abo in der Preisstufe A1 etwas über 40 EUR (ohne Abo bei 48 EUR) im Monat. Damit ist die Fahrt im festgelegten Tarifgebiet täglich ab 9 Uhr möglich und abends ab 19 Uhr sowie am Wochenende ganztägig im Tarifraum D Nord möglich. Im Überlappungsbereich kann zwischen D Nord und D Süd entschieden werden. Der Gültigkeitsbereich auf den Gesamt-VRR kann durch ein Zusatzticket erweitert werden. Das gilt auch, wenn man werktags die Strecke vor 19 Uhr zurücklegen will.

Bocholt nur im Kragentarif

Die nördlichen niederländischen Tarifgebiete „Groesbeek, Nijmegen, Millingen a.d. Rijn“ sowie „s´Heerenberg“ gehören weiterhin zum Kragentarif und sind nur mit Tickets aus dem Bereich D Nord zu erreichen. Die neue Preisstufe E ist nur im Neu-VRR-Raum gültig und leider nicht in den angrenzenden Kragentarife mit anderen Nachbartarifverbünden. Das trifft bei uns vor allem die „Bocholter“, da Bocholt zum Kragentarif mit dem Verkehrsverbund Münsterland (VGM) gehört. Wenn die Relation Bocholt - Duisburg noch die Preisstufe D Nord ist, kommen für Fahrten nach Düsseldorf weiterhin der NRW-Tarif zur Anwendung. Eine Neuregelung zwischen VRR und VGM ist zum 1. August 2012 angestrebt.

Schnäppchenkarte bleibt erhalten

Die Schnäppchenkarte der Preisstufe 1, zukünftig Preisstufe A1, welches vier Stunden für beliebig viele Fahrten ab 9 Uhr gültig ist, bleibt in den Kreisen Kleve und Wesel für eine Übergangsphase bestehen. Die Schnäppchenkarte der Preisstufe 2 fällt dagegen weg. Auch die Sieben-Tage-Karte für die künftigen Preisstufe A1 (heutige 1) und B (2) bleiben erhalten. Dagegen fällt das Angebot der Preisstufen 3 und 4 weg. Wie auch bereits berichtet, kommt in der Übergangsphase auch für den Ausbildungsverkehr die etwas teureren VGN-Azubi-Tickets gegenüber dem VRR-YoungTicket für Fahrten mit Start und Ziel in den Kreisen Kleve und Wesel weiterhin zur Anwendung. An dieser Stelle bleibt es jedem „Azubi“ frei gestellt, auf die regulären Angebote (Ticket 1000 oder Ticket 2000) mit jeweiligem Zusatznutzen umzusteigen.

Detaillierte Preise befinden sich in der Abstimmung

Die genauen Preise werden in den nächsten Wochen endgültig festgelegt. Der Eigenanteil des SchokoTicket erhöht sich auf 12 EUR. Die Schüler an den städtischen Schulen der Stadt Moers haben bereits nach den Sommerferien die Möglichkeit das „SchokoTicket“ zu erwerben. In der nächsten Niederrhein-Info werden wir dann hoffentlich über alle endgültigen „Fakten“ und „Preise“ berichten können.
Veröffentlicht am 01.07.2011 | 21.291 Klicks

Mehr News

Navigationspfeil Impressum   Navigationspfeil Datenschutzerklärung | © Copyright 2010-2019 PRO BAHN Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Erstellt mit Apexx Portalsystem - © Stylemotion.de