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Der bessere Rhein-Ruhr-Express (RRX)
Die Bahn fürs ganze Land
1. Einleitung
NRW braucht ein schnelles Regionalverkehrssystem, das oberhalb des heutigen RegionalExpresses angesiedelt ist.

Vorstellungen einer Metro-S-Bahn, wie vielfach zu hören, sind dabei nicht hilfreich und grundsätzlich falsch gewählt, implizieren sie doch eine unabhängige, begrenzte Strecke mit einem dichten Takt -- also eine Art Metrorapid mit Eisenbahntechnik. Zudem verbindet kaum jemand mit dem Begriff "S-Bahn" ein schnelles Regionalverkehrssystem, das in Qualität und Bedeutung über dem heutigen RegionalExpress angesiedelt ist.

Der "Rhein-Ruhr-Express" (kurz "RRX") soll dagegen nach den Vorstellungen von PRO BAHN und VCD nicht nur den schnellen Verkehr in der Metropolenregion abwickeln, sondern auch Direktverbindungen in das Umland schaffen. Die Stammstrecke soll nicht unabhängig vom übrigen Eisenbahnnetz geschaffen werden, sondern in dieses integriert werden. Mehrere überlagerte schnelle RRX-Linien sollen sich die Strecke mit dem Fernverkehr und auf Teilstrecken auch mit dem langsameren Regionalverkehr teilen.

Die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur ist dafür zu steigern. Dieser Ausbau kann jedoch schrittweise erfolgen, wobei jeder Schritt sofort Vorteile mit netzweiter Wirkung gegenüber dem Ist-Zustand bringt. Dabei wird eine Beschleunigung der Bahnhofsein- und Ausfahrten eine deutlichere Fahrzeitverkürzung als eine Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeit bringen.

Langfristiges Ziel kann ein durchgehend viergleisiger Ausbau (parallele S-Bahn-Gleise nicht mitgerechnet) von Hamm bis Köln sein, wobei Rhein-Ruhr-Express, Fernverkehr und Regionalverkehr die Gleise flexibel nutzen. Vermutlich kann aber durch Optimierung der vorhandenen Gleisinfrastruktur und den Einsatz modernster Zugleittechnik die Kapazität bereits so weit gesteigert werden, dass auf den durchgehenden viergleisigen Ausbau und den damit einhergehenden Flächenverbrauch im Kernbereich verzichtet werden kann.

Eine optimierte Nutzung der vorhandenen Gleise mit modernster Signal- und Leittechnik durch eine dichte Zugfolge mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten kann die Leistungsfähigkeit der Bahntechnik aus NRW zeigen.

Der Rhein-Ruhr-Express muss wie die heutigen Regionalexpresszüge zuschlagfrei und mit Verbundfahrscheinen nutzbar sein. Im Rahmen des geplanten NRW-Tarifes werden auch durchgehende Verbundfahrkarten für die gesamte Strecke verkauft.

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Veröffentlicht am 28.01.2011 | 17.329 Klicks

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