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NRW-Grundsatzprogramm
Grundsatzprogramm Fahrgastverband PRO BAHN NRW e.V.
8. Fahrzeuge


8.1. Komfort

Zu einem angenehmen Reiseerlebnis gehört auch ein gewisser Grad an Komfort. PRO BAHN setzt sich daher dafür ein, dass Sitze in Bussen und Bahnen angemessen gepolstert sind, eine ausreichende Sitz- und Beinfreiheit gegeben ist, Fahrzeuge komfortabel gefedert sind und unvermeidliche Fahrgeräusche auf ein Minimum beschränkt werden, die Ein- und Ausstiege der Fahrzeuge breit und die Anordnung von Sitzen, Gängen und Abstell- und Ablageflächen sinnvoll dimensioniert und ausgerichtet sind.


8.2. Klimatisierung

Klimaanlagen in Autos gehören mittlerweile zur Standardausstattung aller gängigen Mittelklassewagen und sind somit keine Besonderheit mehr. Damit auch der ÖPNV mit dieser Entwicklung Schritt halten und auch bei der Klimatisierung mit dem Auto mithalten kann, wünscht sich PRO BAHN die Klimatisierung aller Busse und Bahnen in Nordrhein-Westfalen. Allerdings sollten diese Anlagen unbedingt zugluftfrei arbeiten.


8.3. Niederflurigkeit

Die Barrierefreiheit im ÖPNV spielt nicht nur beim Bau von Bahnsteigen und Haltestellen eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Beschaffenheit der eingesetzten Fahrzeuge. Um auch Rollstuhlfahrern, Fahrgästen mit Kinderwagen und sonstigen mobilitätseingeschränkten Personen ein problemloses Ein- und Aussteigen zu ermöglichen, fordert PRO BAHN den flächendeckenden Einsatz von Niederflurbussen. Im Bahn- und Zugverkehr richtet sich die Niederflurigkeit nach den jeweiligen Haltestellen und Bahnsteigen.

Beim Neu- und Umbau von Bahnhöfen sollte der Errichtung von Rampen Vorzug vor (in der Unterhaltung teureren und obendrein vandalismusgefährdeten) Aufzugsanlagen gegeben werden.



8.4. Linienbusse

Gerade in ländlichen Regionen kommt es immer wieder vor, dass im Busverkehr Reisebusse statt Linienbusse eingesetzt werden, insbesondere dann, wenn Subunternehmen mit der Verkehrsdurchführung beauftragt sind. Reisebusse sind jedoch der Natur der Sache wegen nicht für den Linienverkehr ausgerüstet.

Sie verfügen über enge, hohe Einstiege, die für ältere und mobilitäts-eingeschränkte Fahrgäste oft nahezu unüberwindbar sind. Ferner verfügen sie fast nie über einen Kinderwagenstellplatz. Haltewunschtasten sind entweder gar nicht oder viel zu hoch angebracht, so dass beispielsweise Kinder ihren Haltewunsch überhaupt nicht anmelden können. Fahrzielanzeigen sind nicht selten notdürftig auf Pappkarton notiert. Zahltische fehlen fast immer. Fahrkartendrucker und Kasse liegen nicht selten lose im Fahrerraum.

PRO BAHN fordert daher ein grundsätzliches Verbot, Reisebusse im Linienverkehr einzusetzen. Ausnahmen hiervon sollen nur dort zugelassen werden, wo der Einsatz von Linienbussen kontraindiziert ist. So können zum Beispiel auf langlaufenden Schnellbuslinien Überlandbusse bzw. für den Linienverkehr taugliche Reisebusse eingesetzt werden.



8.5. Fahrzeugwerbung

Immer wieder ist zu sehen, dass Busse und Bahnen komplett mit sogenannter Vollwerbung zugeklebt sind. Die Sicht durch die Fenster nach draußen ist dann allenfalls nur noch schemenhaft möglich. Bei vielen Fahrgästen wird dadurch Übelkeit hervorgerufen, Sehbehinderten fällt die Orientierung schwer.

PRO BAHN fordert daher einen Werbeverzicht auf den Fensterflächen. Gegen Werbung auf den übrigen Flächen ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Im Gegenteil, Werbeeinnahmen können dazu beitragen, das Defizit im ÖPNV zu reduzieren.

8.6. Zielgruppenbezogene Sitzlandschaften

In Bus und Bahn sollte sich jeder Fahrgast wohlfühlen. In diesem Zusammenhang ist eine Einführung von Familienabteilen (Vorbild Schweiz) und Ruhe- und Leseabteilen sinnvoll.


8.7. Landschaftserlebnis und Reisekultur

Eine Fahrt mit dem Zug wird vielerorts bereits heute als besonderes Erlebnis vermarktet. Positive Beispiele hierfür sind die Schweizer Bundesbahnen mit ihren Panoramawagen oder die Nord-Ostsee-Bahn, die auf ihren landschaftlich reizvollen Strecken Hamburg – Westerland und Husum – Bad St. Peter-Ording den Fahrgästen mit „Train Stories“, einem Bahnradio, das über Besonderheiten, Landschaften und Städte links und rechts der Zugfahrt berichtet ein reichhaltiges Informations- und Unterhaltungsangebot bietet.

Auch in NRW gibt es Strecken, wie die Eifelstrecke Köln - Trier, die Rurtalbahn Düren − Heimbach oder die Obere Ruhrtalbahn Hagen – Kassel auf denen so etwas gut vorstellbar wäre.


8.8. Toiletten

PRO BAHN fordert saubere und funktionierende Toiletten in allen Zügen.

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Skyline
Veröffentlicht am 25.01.2013 | 1.861 Klicks

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  • NRW-Grundsatzprogramm
    Unser NRW-Grundsatzprogramm können Sie hier in der Print-Version als PDF-Datei herunterladen.
    26.01.2013 | 3,4 MB

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