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PRO BAHN beklagt Unzulänglichkeiten im regionalen Schienenverkehr
Der gemeinnützige Fahrgastverband PRO BAHN Rhein-Sieg e.V. hat in einem Schreiben an Nah-verkehr Rheinland GmbH (NVR) die Unzulänglichkeiten im regionalen Schienenverkehr beklagt und eine Intervention des NVR bei den beteiligten Verkehrsbetrieben zur Wiederherstellung eines plan-mäßigen Bahnverkehrs gemäß Verkehrsvertrag gefordert. „Teilweise werden nur 30-50% der be-stellten Kapazitäten angeboten. Zurückgelassene Fahrgäste, Verspätungen, verpasste Anschlüsse, die Unplanbarkeit von Reiseverbindungen und das längere Fahren in völlig überfüllten Zügen zerren an den Nerven der Pendler“, berichtet PRO BAHN-Sprecher Klaus Groß.
Besonders hart betroffen seien die Kunden der DB im Kölner Dieselnetz  (Voreifelbahn, Eifelbahn /  -express, Ahrtalbahn und Oberbergische Bahn), weil die Neufahrzeuge nicht zum vereinbarten Zeit-punkt im Dezember 2013 einsetzbar gewesen seien. „Seit Oktober muss man bei DB Regio gewusst haben, dass die neuen Fahrzeuge vom Typ „LINT“ nicht rechtzeitig ihre Zulassung erhalten würden; jetzt stehen aufgrund von erforderlichen Fristarbeiten nicht genügend Altfahrzeuge vom Typ „Talent“ zur Verfügung.“ Groß äußerte Unverständnis darüber, dass ein großer Mobilitätsdienstleister wie die Deutsche Bahn nicht in der Lage sei, kurzfristig Ersatzfahrzeuge bereitzustellen.

Seitdem die ersten Neufahrzeuge auf der „Voreifelbahn“ Bonn – Euskirchen – Bad Münstereifel im Einsatz seien, gebe es ein neues Problem: „Verzögerungen beim Öffnen und Schließen der Türen sorgen dafür, dass der ohnehin knapp bemessene Fahrplan zur Makulatur wird!“ empört sich Groß. „Unzählige Reisende berichten von verpassten Anschlüssen in den Knoten Euskirchen und Bonn“. Auch reichten die Wendezeiten in Bonn und Euskirchen mit 5 bzw. 6 Minuten nicht aus, um Ver-spätungen abzubauen, weil zu allem Überfluss das Ab- und Aufrüsten der neuen Triebwagen beim Fahrtrichtungswechsel länger dauere als bei den Altfahrzeugen.

PRO BAHN sehe sich leider in seinen Befürchtungen bestätigt, für deren öffentliche Äußerung der Verband vor 11 Monaten heftig kritisiert worden sei, stellte Groß abschließend fest.
Veröffentlicht am 23.06.2014 | 2.582 Klicks

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