Bundesverband |  Regionalverbände in NRW |  Impressum
Logo Fahrgastverband

Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Navigationsstrich PRO BAHN  Navigationspfeil Aktuelles  Navigationsstrich Ruhrschiene  Navigationsstrich NRW-Grundsatzprogramm  Navigationsstrich Rhein-Ruhr-Express  Navigationsstrich Downloads 
Navigationsstrich Aktuelles  | Archiv 
PRO BAHN zum Ferien-Baufahrplan auf der RB 23: Anschlussverlust vorprogrammiert!
Am 2.6.14 hatte DB Projektbau auf einer Sonderveranstaltung in Alfter das Gesamtkonzept für den Baufahrplan während der Sommerschulferien auf der „Voreifelbahn“ Bonn – Euskirchen (– Bad Münstereifel) vorgestellt. Der gemeinnützige Fahrgastverband PRO BAHN Rhein-Sieg habe das Konzept einer gründlichen Prüfung unterzogen, so PRO BAHN-Sprecher Klaus Groß, mit negativem Ergebnis: „Bahn- und Busfahrzeiten, Umsteigezeiten und Zugumläufe sind für den Alltagsbetrieb viel zu knapp kalkuliert und allenfalls in den Schwachlastzeiten abends und am Wochenende einzuhalten. Gerade, wenn die Pendler unterwegs sind, muss mit regelmäßigen Anschlussverlusten gerechnet werden“, erläutert Groß.
In einem Schreiben an den Aufgabenträger Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) habe PRO BAHN vor allem folgende Punkte kritisiert:
  •  Kürzung der ohnehin knappen Bahnfahrzeit Euskirchen-Witterschlick um 1 Minute bei einer Wendezeit von 3 Minuten (!) in Witterschlick und 5 Minuten in Euskirchen.
  • Mit 11 Minuten unrealistisch kurze Busfahrzeit für den Schienenersatzverkehr Witterschlick – Duisdorf angesichts schmaler Ortsdurchfahrt Witterschlick und mehrerer großer Ampelkreu-zungen mit teilweise längeren Rotphasen.
Zudem seien auch die für das Umsteigen von Zug auf Bus und umgekehrt kalkulierten Zeiten mit 4 Minuten zu knapp u.a. angesichts des schmalen Bahnsteigs und langen Fußwegs in Witterschlick.

„Die Situation mit vorprogrammierten Anschlussverlusten ist für Fahrgäste nicht tragbar, und es muss auf eine durchgehende Reisekette Euskirchen – Bonn ohne Anschlussverluste geachtet werden“, zitiert Groß aus dem Schreiben an den NVR. Es gebe Alternativen, die aber zusätzliche Zug- und Busumläufe erforderten. Notfalls müsse man die Mehrkosten den Baukosten zuschlagen, fordere der Fahrgastverband; es könne doch auch weder im Sinne des NVR noch von DB Regio sein, wenn Fahrgäste aufgrund von Unzulänglichkeiten beim Baufahrplan dauerhaft vergrault würden.
Veröffentlicht am 26.06.2014 | 2.521 Klicks

Mehr News

Navigationspfeil Impressum   Navigationspfeil Datenschutzerklärung | © Copyright 2010-2017 PRO BAHN Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Erstellt mit Apexx Portalsystem - © Stylemotion.de