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PRO BAHN NRW begrüßt Anmeldung von fünf Nahverkehrsprojekten für das GVFG- Bundesprogramm
GVFG-Zukunft weiterhin unklar
Das Land NRW hat beim Bundesverkehrsministerium fünf Vorhaben angemeldet:
  • Die Campusbahn in Aachen – eine Stadtbahn die vom Uniklinikum über den Bushof nach Brand fahren soll. PRO BAHN Euregio Aachen fordert die Wiedereinführung der Stadtbahn seit mehreren Jahren.
  • Mit dem Bau der Stadtbahnlinie 105 zwischen Essen und Oberhausen wird ebenso der jahrelangen Forderung einer regionalen PRO BAHN-Gliederung entsprochen. Dirk Grenz (im Vorstand von PRO BAHN Ruhr) erkennt in dieser stadtübergreifenden Linie die einmalige Chance, den Nahverkehr zukunftsfähig auszubauen.
  • Mit dem Bau der oberirdischen Stadtbahnverbindung von der Haltestelle Freiligrathstraße (Messe Nord) bis Düsseldorf-Flughafen Terminal werden Vorarbeiten für eine zukünftige U 81 geleistet, die den S-Bahnhof Neuss -Rheinparkcenter mit Ratingen verbinden soll.
  • Mit dem Neubau der Stadtbahnlinie 5 (Innenstadt – Heepen) in Bielefeld sind erhebliche Auswirkungen auf das Busnetz verbunden, die zu großen Einsparungen führen. Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie 1 von Senne nach Sennestadt erhalten über 21.000 Einwohner endlich Anschluss an die Stadtbahn Bielefeld und müssen nicht mehr in Senne umsteigen Die Stadtbahn ist zudem einer der Anlässe zur Umgestaltung der Paderborner Straße in Sennestadt. Zum Projekt zitiert die "Neue Westfälische" (03.08.2012) einen Gedanken des französischen Schriftstellers Victor Hugo (1802-1885): "Es ist nichts stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist."
  • Die Verlängerung der U 49 in Dortmund von Hacheney nach Wellinghofen ist nicht nur aus Fahrgastsicht sinnvoll, da Umsteigevorgänge reduziert werden können, sondern auch aus betriebswirtschaftlich sinnvoll, da Einsparungen im Busbereich ermöglicht werden.


Der Bund leistet im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) eine Förderung von 60 Prozent der Kosten. Zusätzlich fördert das Land die Maßnahmen, so dass die Kommune oder das Verkehrsunternehmen im Regellfall nur 15 % Eigenanteil zusteuern muss.


Zukunft der Finanzierung von Nahverkehrsmaßnahmen durch den Bund ungewiss.

Das aktuellen Regelungen des GVFG laufen Ende 2019 aus und die Bundesmittel entfallen komplett. Damit auch in Zukunft Neubaumaßnahmen möglich sind müssen dringend die politischen Weichen gestellt werden.

Veröffentlicht am 04.08.2012 | 3.990 Klicks

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