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S-Bahn Rhein-Ruhr im 15-/30-Minuten-Takt?
PRO BAHN: Noch keine Entscheidung gefallen! -
Wie schon seit rund einem Jahr bekannt, soll anlässlich der Neuvergabe des S-Bahn-Netzes im VRR 2019 untersucht werden, ob dieses nicht besser analog zu fast allen anderen SPNV-Angeboten in NRW im 15-/30-Minuten-Takt betrieben werden kann, da hiermit insbesondere auf Mischverkehrsstrecken wie Neuss - Mönchengladbach oder Neuss - Köln die Fahrplantrassen besser bewirtschaftet werden könnten und die Fahrpläne auch dadurch merkbarer würden, dass in der Schwachverkehrszeit (heute 30er Takt) keine anderen Minutenzeiten mehr erscheinen, als in der Haupt- und Nebenverkehrszeit (heute 20er Takt).
Es kann dabei allerdings keineswegs von einer pauschalen Taktausdünnung gesprochen werden, wie es auf einer Internetplattform zur Zeit suggeriert und gemutmaßt wird. Vielmehr würden bereichsweise - und je nach Auslastung - einzelne Strecken(abschnitte) montags bis freitags tagsüber durchgängig alle 15, durchgängig alle 30 oder aber in der Nebenverkehrszeit alle 30 und in der Hauptverkehrszeit alle 15 Minuten betrieben werden. Entsprechende vertiefende Untersuchungen dazu wurden vom renommierten Schweizer Ingenieurbüro sma durchgeführt.

"Noch überhaupt keine Vorentscheidung gefallen"

Dazu der PRO BAHN NRW Pressesprecher Lothar Ebbers: "Es ist jedoch noch überhaupt keine Vorentscheidung gefallen, ob dieses Projekt überhaupt weiterverfolgt wird. Es ist auch denkbar, den 15-/30er-Takt nur in Teilbereichen des Netzes zu verwirklichen, wie es ja schon auf der S 5 passiert ist."
Insbesondere im Ruhrgebiet erscheint die Umsetzung eher möglich, als auf der Rheinschiene. Im Knoten Köln müssten wohl die meisten Linien verdichtet werden, das ist aber ohne Ausbau der Stammstrecke Köln Messe/Deutz - Köln Hansaring gar nicht möglich.

Potentielle Probleme bei der Vernetzung und Taktanpassung mit kommunalen Verkehrsmitteln

Lothar Ebbers weiter: "Ich sehe bei einer Abwägung sowohl Vorteile als auch Nachteile in dem Konzept, wobei die Anpassung der kommunalen Takte schon ein Problembereich ist, der aber örtlich unterschiedlich ausgeprägt ist." Unternehmen mit 10-Minuten-Takten auf den Hauptlinien - insbesondere die Straßenbahnbetriebe mit Ausnahme der DVG - hätten dabei weniger Probleme als Unternehmen, die durchweg 20-Minuten-Takte - oft kombiniert zu Doppellinien im 10-Minuten-Takt - vorhalten wie z. B. die WSW.

Der Fahrgastverband PRO BAHN NRW e.V. wird das Thema weiterhin seriös, konstruktiv und kritisch verfolgen.
Veröffentlicht am 20.07.2012 | 5.969 Klicks

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