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Presseerklärung zur Vereinbarung zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen
PROBAHN und VCD NRW unterstützen Sozialticket und Streckenreaktivierungen/ Zur Finanzierung auch Landesregierung gefordert
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) NRW und der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßen die Vereinbarung zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen zur verbundweiten Einführung eines Sozialtickets im VRR zum 1.8.2010. Die vorgesehene Rabattierung und die Wahlmöglichkeit zwischen gewöhnlichem Ticket1000 und 9-Uhr-Ticket bietet dem betroffenen Kundenkreis die Auswahl entsprechend den eigenen Mobilitätsbedürfnissen.
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) NRW und der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßen die Vereinbarung zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen zur verbundweiten Einführung eines Sozialtickets im VRR zum 1.8.2010. Die vorgesehene Rabattierung und die Wahlmöglichkeit zwischen gewöhnlichem Ticket1000 und 9-Uhr-Ticket bietet dem betroffenen Kundenkreis die Auswahl entsprechend den eigenen Mobilitätsbedürfnissen.

Auch die Einbeziehung von Geringverdienern in den Kreis der Anspruchsberechtigten
ist sinnvoll, für diesen Personenkreis müssten allerdings auch Tickets höherer Preisstufen angeboten werden, wenn sie z. B. in Nachbarstädten arbeiten. Es ist zu hoffen, dass auch die anderen Fraktionen dieser Lösung zustimmen werden. Zur Finanzierung sehen die Verbände auch die Landesregierung gefordert.

Erfreut zeigen sich die beiden Verbände, dass ihr Sachverstand verstärkt in die Gremienberatung im VRR einbezogen werden soll.

Der von den beiden Fraktionen angestrebte Erhalt des bestehenden Angebots im Schienenpersonennahverkehr ist auch für PRO BAHN und VCD NRW eine wesentliche Forderung für die nächsten Jahre. Die angesprochenen bedarfsgerechten Umschichtungen im Angebot haben wir schon in letzter Zeit für mehrere Strecken vorgeschlagen. Eine Umstellung von Bahnlinien in den Schwachverkehrszeiten abends bzw. am Wochenende auf Busverkehr ist allerdings sehr kritisch zu sehen. Der mögliche Einspareffekt ist sehr begrenzt, die Einschränkungen bei der Gepäck- und Fahrradmitnahme und die Orientierungsprobleme für Fahrgäste sind erheblich, bei Verbindungslinien sind die im Integralen Taktfahrplan vorgesehenen Anschlüsse auf beiden Seiten überwiegend nicht einhaltbar, und es muss mit Fahrgastrückgängen auch in den Hauptverkehrszeiten gerechnet werden, so dass am Ende sogar Streckenstilllegungen zu befürchten sind. Eine
wirksame Entlastung des SPNV-Etats ist vielmehr von einer gerechten Festsetzung von Trassen- und Stationspreisen durch die DB, die auch Anreiz zur mehr Verkehren auf der Schiene bietet, zu erwarten. Hier ist insbesondere der Bund als Gesetzgeber und Eigentümer der DB gefordert.

Dass auch weiterhin Streckenreaktivierungen angestrebt werden, ist erfreulich. Befremdlich ist jedoch, dass nur drei auf Düsseldorf zulaufende Strecken erwähnt werden. Die Projekte "Hertener Bahn" (Bottrop - Herten - Recklinghausen) und "Niederrheinbahn" (Duisburg -
Moers - Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn) würden die besonders vom Strukturwandel betroffenen Städte im nördlichen und westlichen Ruhrgebiet an den regionalen Schienenverkehr anbinden und damit ein großes Fahrgastpotenzial erschließen und wären aus Sicht der Verbände zudem zu vergleichsweise günstigen Bedingungen realisierbar. Es geht nicht an, dass wie schon beim Stadtbahnausbau Investitionen fast nur
noch entlang der Rheinschiene stattfinden sollen.

Rückfragen:
Lothar Ebbers, PROBAHN, Tel.: 0208/ 635 19 16
Jürgen Eichel, VCD, Tel.: 0234/14919
Veröffentlicht am 08.02.2010 | 4.574 Klicks

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