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Sozialticket: Mobilität für alle! Sozialticket flächendeckend und zu fairen Konditionen in Nordrhein-Westfalen einführen
3. Fragen 9-15

9. Wer ist für die Einführung und inhaltliche Ausgestaltung von Sozialtickets in Nordrhein-Westfalen zuständig?

Zuständig sind die Verbundgesellschaften VRR, VRS und AVV sowie im Bereich des Nahverkehrs Westfalen-Lippe die fünf Verkehrsgemeinschaften, jeweils in Abstimmung mit den örtlichen Aufgabenträgern. Aufgrund ihrer öffentlich-rechtlichen Struktur und ihrer Finanzierungsregelungen sind die Verbundgesellschaften dabei leichter in der Lage, verbundweite und einheitliche Regelungen durchzuführen.

10. Wie werden nach Ihrer Kenntnis die Mittel zur Anreizfinanzierung von den Verkehrsunternehmen und  Verbünden abgenommen?

Die Mittel werden von allen drei Verbünden für alle Gemeinden abgerufen. Im NWL ist es nur ein Teil der Kreise und Städte, die ein entsprechendes Ticket eingeführt haben. In den fünf Verkehrsgemeinschaften gibt es nur bei der VG Westfalen-Süd ein flächendeckendes Sozialticket.

11. Welche Angebote von Sozialtickets für verschiedene Nutzergruppen existieren in NRW und wie bewerten Sie diese?

Im VRR werden Monatstickets für eine Stadt (Preisstufe A, auch als 2-Waben-Tarif mit einem Nachbarstadtteil) bzw. einen Kreis zum einheitlichen Preis angeboten. Berechtigt sind neben den Leistungsempfängern nach SGB usw. auch Wohngeldempfänger.

Im VRS werden Sozialtickets für alle Preisstufen und Relationen angeboten, sowohl als Monatstickets als auch als 4er-Tickets. Berechtigt sind nur die Leistungsempfänger sowie die Inhaber eines Köln-Passes bzw. Bonn-Ausweises.

Im AVV können je nach Wohnsitz Monatstickets für die Städteregion Aachen bzw. den Kreis Heinsberg erworben werden, im Kreis Düren ist nur eine Abo-Variante erhältlich. Berechtigt sind nur die Leistungsempfänger.

Über die spezifischen Bestimmungen der einzelnen Sozialtickets im NWL-Bereich haben wir keinen Überblick.

Wir bewerten das angebotene Ticketsortiment im VRS als vorbildlich, die Ausweitung des Berechtigtenkreises im VRR ist gut und einfach handhabbar.

12. Wer sind die derzeitigen Zielgruppen, für die Sozialtickets  in NRW verfügbar sein sollen bzw. könnten, und wie groß sind sie (in NRW insgesamt und in den Kommunen und Kreisen)?

Zur Beantwortung dieser Frage liegen uns keine entsprechende Daten vor.

13. Welche konkreten Erfahrungen haben Sie mit dem bestehenden Sozialticket in Ihrer Kommune / Ihrem Kreis bzw. Ihrem Aufgabengebiet machen können?

 

Das VRR-Sozialticket wurde nach Einführung zunächst insbesondere von bisherigen Zeitkartennutzern nachgefragt. In der Folgezeit sind kontinuierlich weitere Nutzer hinzugekommen, von denen viele den ÖV bislang wenig oder gar nicht genutzt haben.

14. Sehen Sie an bestimmten Punkten einen Änderungsbedarf, z.B. in Bezug auf die Berechtigten?

Wir halten es generell für sinnvoll, die Berechtigung nicht nur auf die Leistungsempfänger  nach SGB zu beschränken, sondern auch Personen mit geringen Einkünften zu berücksichtigen, insbesondere auch Beschäftigte mit geringer Entlohnung. Hierzu ist ein wenig bürokratisches Verfahren notwendig. Die im VRR angewandte Regelung (Wohngeldbezug als Kriterium) dient diesem Ziel.

15. Kennen Sie Beispiele für bezogen auf den Nutzerkreis erweiterte Sozialtickets und wodurch zeichnen sie sich (ggf. auch im Unterschied zu den in NRW bestehenden Varianten) aus?

Weiter definierte Nutzerkreise aus anderen Bundesländern sind uns nicht detailliert bekannt.

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Veröffentlicht am 16.07.2014 | 3.438 Klicks

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