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Niederrhein-Info 01/2012
Januar-März 2012
6. Sauberkeit und Sicherheit in der Bahn
Von Detlef Neuß
In letzter Zeit wurde verstärkt die Diskussion über Sicherheit und Sauberkeit in den Zügen der DB AG in der Presse geführt. Während  die Sicherheit in den Zügen und Bahnhöfen bereits seit langem ein Thema ist, kamen nun Untersuchungen über die bakterielle Belastung von Zügen hinzu. Vor allem Fäkalbakterien wurden auf den Sitzen, an Türgriffen und Haltestangen festgestellt.
Wer den täglichen Bahnbetrieb aus eigener Anschauung kennt, den verwundert das nicht weiter. Nahezu kein Zug, in dem der gegenüber liegende Sitz nicht als Ablage für schmutzige Straßenschuhe benutzt wird. Dabei sind zwar überwiegen Jugendliche, jedoch nicht ausschließlich die Verursacher derartiger Verschmutzungen. Auch der sichtbare Müll macht das Bahn fahren nicht gerade attraktiver. Leere Flaschen werden am Endhaltepunkt ja noch häufig von Flaschensammlern entfernt. Das ist zwar eigentlich verboten, trägt aber zur Sauberkeit in den Zügen bei, da das Servicepersonal der Bahn diese Aufgabe häufig nicht wahr nimmt.

Man muss feststellen, dass der derzeitige Personalstand beim Service der DB AG nicht ausreicht, um die Sauberkeit der Züge zu gewährleisten. Bei privaten Eisenbahnbetriebsunternehmen ist das oft deutlich besser. Aber auch das Verursacher-Prinzip müsste stärker angegangen werden. Mehr Präsenz von Sicherheitspersonal in den Zügen und an kleineren Bahnhöfen und Haltepunkten, das nicht nur mehr Sicherheit herstellt, sondern auch soziales Fehlverhalten wie verschmutzen von Bahnhöfen und Zügen anspricht, ahndet und gegebenenfalls ein Hausverbot ausspricht, wäre angebracht.
Auf die soziale Kontrolle durch andere Fahrgäste zu hoffen, funktioniert im Regelfall nicht. Spricht man Fehlverhalten (z.B. auch Rauchen im Zug) an, wird man im günstigsten Fall beleidigt, im Extremfall niedergeschlagen und getreten. Ohne mehr Sicherheits- und Servicepersonal wird sich an den derzeitigen Zuständen nichts ändern.

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Veröffentlicht am 08.03.2012 | 5.027 Klicks

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