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Niederrhein-Info 01/2012
Januar-März 2012
4. Zusatzticket: DB-Automaten führen in die Irre
Von Lothar Ebbers
Die am 1.1. in Kraft getretene Neuregelung beim VRR-Zusatzticket führt häufig zur Verwirrung der Fahrgäste. Verschärft wird dies durch schlechte und teilweise irreführende Information an den Fahrkartenautomaten, insbesondere bei der DB.


Seit Januar gibt es das Zusatzticket 1 für 2,40 Euro und das Zusatzticket 2 für 3,50 Euro. Das Zusatzticket 1 gilt nur für Anschlussfahrten in ein benachbartes Tarifgebiet bzw. eine Nachbarstadt, und auch nur für Inhaber von Zeitkarten der Preisstufe A1 bzw. A2. Für alle anderen Anschlussfahrten benötigt man ein Zusatzticket 2, ebenso für die Fahrradmitnahme und die Nutzung der 1. Klasse. An den meisten Automaten der kommunalen Verkehrsunternehmen wird einfach nur das „Zusatzticket 1“ bzw. „Zusatzticket 2“ verkauft, wofür es gültig ist, wird weder am Automaten noch auf der Tarifinformation angezeigt. Bei älteren DSW 21-Automaten mit Drucktasten wird gar nur das Zusatzticket 2 angeboten.

Wählt man am DB-Automaten die Schaltfläche „Zusatzticket“, wird man sofort auf das Zusatzticket 1 geschaltet. Der Text lautet: „Anschlussticket zu Zeitfahrausweisen innerhalb des VRR.“ Kein Hinweis auf die Beschränkung auf Nachbarstädte und Preisstufe A1/A2. Die Schaltfläche zum Zusatzticket 2 ist mit „Zusatzticket 2 – 1. Klasse/Rad“ beschriftet. Erst nach Anklicken kann man lesen: „1. Klasse/Rad/Anschlussticket laut Tarifbestimmungen“. Wer sich nicht genauestens mit den Tarifbestimmungen auskennt, wird dadurch verleitet, für die Anschlussfahrt das Zusatzticket 1 zu kaufen, auch wenn das Zusatzticket 2 erforderlich wäre. Bei einer Kontrolle ist der Fahrgast dann in Erklärungsnot.

PRO BAHN fordert DB Regio auf, die Informationen an den Automaten zu verbessern. Bei allen Verkehrsunternehmen sollte die Neuregelung in Aushangvitrinen deutlich kommuniziert werden. Betroffene Fahrgäste dürfen solange nicht als Schwarzfahrer behandelt werden, wie es dem VRR und seinen Verkehrsbetrieben nicht gelingt, die Neuregelung klar und verständlich umzusetzen.

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Veröffentlicht am 08.03.2012 | 5.027 Klicks

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